Die PZL Bielsko SZD-10 Czapla („Reiher“) - ein polnisches Segelflugzeug des Segelflugzeug-Entwicklungswerkes in Bielsko-Biała - wurde von Roman Zatwarnicki, Irena Kaniewska und Marian Gracz als zweisitziges Schulflugzeug entworfen.
Der erste Prototyp mit dem Kennzeichen SP–1349 wurde am 23. November 1953 von Adam Zientka (der auch schon die SZD-6 und IS-5 einflog) und Adam Dziurzyński eingeflogen. Das Flugverhalten war nicht zufriedenstellend und mit einigen Änderungen entstand noch ein zweiter Prototyp SZD-10-2 (SP–1595), mit dem Zientka am 26. März 1954 den Erstflug durchführte. Nach weiteren Umbauten, die das Cockpit, das Leitwerk und die Querruder betrafen, ging das Flugzeug 1955 als SZD-10 bis im Werk von Krosno in die Produktion, die im Jahr darauf nach 19 Exemplaren beendet wurde.
Inzwischen waren von den polnischen Aeroklubs weitere Aufträge eingegangen, weshalb 1958 eine weitere Serie in Wrocław aufgelegt wurde, die einige kleinere Verbesserungen erhalten hatte und als SZD-10 bis A bezeichnet wurde. Das erste Exemplar dieser Reihe flog Zientka erstmals am 30. Juli 1958. Eine weitere Produktionsstrecke wurde in Łódź eingerichtet.
Insgesamt wurden in den beiden Werken von dieser Version 115 Stück gebaut, die zum größten Teil in den polnischen Klubs für die Anfängerschulung und erste Alleinflüge genutzt wurden. 14 Stück wurden nach Finnland und in die Türkei geliefert. Die Produktion wurde 1960 eingestellt.
| Spannweite | ca. 3.450 mm |
| Länge | ca. 1.360 mm |
| Fluggewicht | ab 2.700 g |
| Tragflächeninhalt | ca. 64 dm² |
| Flächenbelastung | ab ca. 42 g/dm² |
| Flächenprofil | RG15 mod. |
| RC-Funktionen | Höhenruder, Seitenruder, Motorsteuerung, Querruder, Bremsklappen |
Nach den erfolgreichen Serie von “Bow”-Nurflüglern war es für Franz Heindler an der Zeit, wieder einmal etwas “mit Leitwerk” zu machen: also einen “NoBo” und der sollte 199 cm Spannweite
haben.
Bei der Auslegung des “NoBo199” ging es darum, die positiven Eigenschaften des Keep-Res-Simple möglichst zu erhalten und das Flugverhalten beim Bremsen und beim Streckenflug zu optimieren, da
diese beiden Aspekt beim Wettbewerbseinsatz den FAI-Klassen F3L (RES) und F5L (E-RES) immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Der erste Platz beim “F3L KOASAPOKAL 2024” (bei schwierigen Wetterbedingungen) bestätigt die gelungene Auslegung.
Egal ob ambitionierter Freizeit-Pilot oder Wettbewerbs-Pilot, der NoBo199 wird allen Anforderungen gerecht.
Merkmale des NoBo199:
Ein Lutin [lytɛ̃] ist ein männliches Fabelwesen von zwergenhafter Gestalt in französischen Märchen. Die weibliche Variante heißt Lutine ([lytin]). Ihren Ursprung hat die Gestalt in Märchen der Normandie.
Ein Lutin hat eine ähnliche Bedeutung wie ein Hausgeist (vgl. Heinzelmännchen). Er trägt einen roten Hut, der ihn unsichtbar macht.
Wikipedia - Recherche
Felix Bassou stammt aus Béziers in Südfrankreich (zw. Narbonne und Montpellier):
Leider fand ich bis dato, außer ein paar spärliche Informationen auf/in der Plattform "secret.projects.co.uk" - keine weiteren Materialen oder gar Fotos von ihm und seinen frühen
Konstruktionen.
Die beiliegnde Übersicht stammt aus Trait d'Union Nr. 224 (Nov-Dez 2005) - hier werden seine ersten Projekt wie folgt aufgelistet:
1 - Lutin: Segelflugzeug
2 - Saphir: Einsitziges Motorflugzeug
3 - Rubin: Zweisitzer Motorflugzeug
Bekannt wurde Felix in Zusammenhang mit der 1936, mit seinem Bruder Antoine Bassou (Société Constructions d'Aviation Légére -
SCAL), vorgestellten Konstruktionen des Mehrzweckflugzeuges FB.30
